Hier der Rest des Textes von „Ankunft auf dem Schiffchen“

Leider hat das Programm wohl den Rest des Textes verschluckt, daher hier noch der letzte Abschnitt des letzten Artikels:

Wir haben uns ersteinmal für eines der beiden normalen Restaurants entschieden. Es gab Cesar Salat, Rib Eye Steak und Apfelkuchen für Christian und ich hatte Frühlingsrolle, Schweinefilet und Schokoküchlein. Die Qualität und der Service waren zwar nicht so wie an Bord eines Celebrity Schiffes, aber wir reden hier immer noch von so einer Qualität die man kaum in einem deutschen Hotel oder Restaurant bekommt 🙂

Nach dem Essen waren wir beide so kaputt von den Erlebnissen des ersten Tages an Bord, dass wir einfach nur noch aufs Zimmer gegangen sind. Ein wenig lesen, das sollte wohl drin sein. Bis Christian die Augen zu machte und behauptete er wolle nur mal 15 Minuten ein Nickerchen machen… das Nickerchen dauerte ca. 11 Stunden bis zum nächsten Morgen 😉

Ankunft auf dem „Schiffchen“

Wir sind ja schon fast alte Hasen beim Einschiffen… also schnell die mit den Kabinenanhängern vorbereiteten Koffer abgeben… dann anstellen beim Check In… nett in die Kamera lächeln, um ein Bild für die Boardkarte zu machen… Boardkarte schnappen und dann… dann endlich das erste Mal das Schiff betreten 🙂
Wir sagen nur: „Welcome Aboard!“

Diese Kreuzfahrt hat Christian noch mal besser gebucht als er es sowieso schon immer tut und so dürfen wir dieses Mal in einer Minisuite reisen 🙂 Sie ist größer als eine normale Balkonkabine, inkl. größerem „Wohnzimmerbereich“, einem größeren Balkon und zur größten Freude von Christian: einer Badewanne 🙂 *hihi

Hier einige Bilder der Kabine, bevor wir unsere Koffer hatten und sie ins Chaos gestürzt haben 😉

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Wie ihr sehen könnt ist das Badezimmer insg. um einiges größer als sonst. Die Toilette ist extra abgetrennt und die Badewanne auch noch einmal. Wir waren auf jeden Fall sofort begeistert 🙂

Da wir unsere Koffer noch nicht hatten und es bis zur obligatorischen Rettungsübung noch etwas hin war, haben wir uns aufgemacht, um uns das Schiff anzuschauen.
Aber noch vor allem anderen sind wir in das Büffetrestaurant auf Deck 12 gegangen und haben getestet was die Jungs von der Norwegian Jade so bzgl. des Essens drauf haben. Und ich kann euch sagen: der Hammer! Eine riesige Auswahl an Speisen. Ob warm oder kalt, Fisch oder Fleisch, Gemüse und Obst, Süßes und Deftiges… alles gibt es da und alles was wir probiert haben war richtig lecker. Christian hat sich Braten und Salat geholt und ich hatte gebratenen Reis und eine Burger Frikadelle. Lecker! Und die Crew ist wirklich super nett 🙂 Unser neuer Lieblingsspruch lautet ab sofort: „Washi, washi, happy, happy!“ Das sagen die Crewmitglieder die vor dem Eingang der Restaurants stehen und den Leuten Desinfektionsmittel auf die Hände geben. Grad in den ersten Tagen einer Kreuzfahrt sind alle Crewmitglieder sehr aufmerksam mit Desinfektionsmitteln, um evtl. mit an Bord gebrachte Viren der Gäste einzudämmen. So ein Schiff voller Grippeviren geschädigter Gäste oder noch schlimmeres wäre ja auch kein Spaß!!

Die Seenotrettungsübung hier an Bord verlief recht unspektakulär. Dieses Mal kein Kapitän der über das Mikro Witze machte, kein Video, dass wir uns anschauen mussten und auch die Rettungsweste mussten wir nicht an- bzw. ausprobieren. Dafür ein lustiger Typ von der Crew, der die Übung geleitet hat und sich übers Mikro über allerhand Nationen der Welt lustig machte. Irgendwer muss die Gäste ja bei Laune halten.

Das Schiff hieß übrigens ursprünglich „Pride of Hawaii“ uns das sieht man auch an der Innendeko. Es ist alles recht bunt und blumig… aber seht selber…

Hier einige Bilder der Mitte des Schiffes. Dort ist die Rezeption und der Bereich wo man Ausflüge buchen kann. In der Mitte steht ein Klavier an dem gestern ein ganz schön gelifteter Pianist sein Bestes gab 🙂

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Das riesige Theater des Schiffes:

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Die Medusa-Bar (eine der vielen Bars an Bord):

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Ein kurzer Blick in eines der Spezialitätenrestaurants:

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eine extra Champagner und Wein Bar:

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und der Blick von unserem Balkon zum Bug und zum Heck kurz nach dem Auslaufen aus Civitaveccia:

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Abends sind wir in eines der beiden Hauptrestaurant zum Essen gegangen. Die Norwegian Cruiseline macht die Kreuzfahrten unter dem Prinzip des „Freestyle Cruising„. Das bedeutet, dass es hier an Bord eher leger zugeht und alles einfach lockerer ist als auf manch anderem Schiff. Dazu gehört auch, dass man auch abends Essen gehen kann zu welcher Zeit man möchte und auch in welches Restaurant man möchte. Auf anderen Schiffen hat man meist ein einziges Hauptrestaurant und eine festgelegte Essenzeit für die man sich anfangs entscheiden muss und bei manchen Schiffen auch einen festen Tisch. Hier ist das komplett anders. Man kann sich aussuchen in welchem der beiden Hauptrestaurants das Essen der Menüs einem mehr liegt und geht dann hin wann man grad Lust hat. Oder man geht in eines der zahlreichen Spezialitäten Restaurants (Steakhaus, Italiener, Franzose oder auch Sushi oder oder oder). Dort muss man aber zwischen 20 bis 40 $ pro Person extra zahlen, kann dafür aber essen bis zum umfallen 😉